Tricef in Österreich: Anwendung, Dosierung, Sicherheit und Bezug über Apotheken

    Tricef online in Österreich kaufen – Informationen und Beratung
    Produktname Tricef
    Stärke(n) 200 mg, 400 mg
    Wirkstoff Cefixim
    Darreichungsform Orale Filmtabletten
    Kurzbeschreibung Antibiotikum (Cephalosporin, 3. Generation) zur Behandlung bakterieller Infektionen der Atemwege und Harnwege sowie bestimmter sexuell übertragbarer Infektionen. Nicht wirksam bei Virusinfektionen.
    Bestellung/Bezug Österreichische Apotheke / EU‑Versandapotheke (Rezept erforderlich; E‑Rezept akzeptiert)

    Tricef ist der Handelsname für Cefixim, ein orales Cephalosporin-Antibiotikum der dritten Generation. In Österreich unterliegt Tricef der Rezeptpflicht und wird von öffentlichen Apotheken sowie behördlich zugelassenen EU‑Versandapotheken abgegeben. Das Präparat wird in der Regel als 200‑mg‑ oder 400‑mg‑Filmtablette angeboten. Eingesetzt wird Cefixim zur Behandlung bakterieller Infektionen wie akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, unkomplizierte Harnwegsinfektionen, akute Otitis media, akute bakterielle Sinusitis, Tonsillitis/Pharyngitis sowie – abhängig von Resistenzlage und Leitlinien – bei unkomplizierter Gonorrhö, sofern eine parenterale Therapie nicht möglich ist und eine Empfindlichkeit vorliegt.

    Wichtig für Patientinnen und Patienten in Österreich: Antibiotika wirken ausschließlich gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Eine eigenmächtige oder falsche Einnahme kann Resistenzentwicklungen fördern und die zukünftige Wirksamkeit von Antiinfektiva gefährden. Halten Sie sich an die ärztlichen Vorgaben und beenden Sie die Therapie nicht vorzeitig, auch wenn die Beschwerden zuvor abklingen. Bei Fragen helfen Ihre behandelnde Ärztin/Ihr behandelnder Arzt sowie Ihre Apotheke. Die Einlösung via E‑Rezept ist österreichweit etabliert und wird von Filial‑ und Online‑Apotheken unterstützt.

    Preis von Tricef (Cefixim) in Österreich

    Die Kosten für Tricef variieren in Österreich je nach Wirkstärke, Packungsgröße, Hersteller und Apotheke. Zudem spielt die Erstattungsfähigkeit durch die österreichischen Sozialversicherungsträger (z. B. ÖGK) eine Rolle. Für Kassenrezepte fällt in der Regel nur die jährliche angepasste Rezeptgebühr an; bei Privatrezepten oder nicht erstattungsfähigen Indikationen tragen Patientinnen und Patienten die Kosten selbst.

    Als grobe Orientierung (ohne Gewähr, regionale und zeitliche Schwankungen möglich): Für Packungen mit 200‑mg‑Tabletten (z. B. 10 oder 20 Stück) können Apothekenpreise deutlich variieren; 400‑mg‑Tabletten werden häufig in kleineren Packungsgrößen für kürzere Therapien abgegeben. Da der österreichische Apothekenpreis durch unterschiedliche Faktoren bestimmt wird, empfiehlt es sich, vorab bei Ihrer Apotheke anzufragen oder die Preis-Info bei einer zugelassenen EU‑Versandapotheke einzusehen. Maßgeblich sind jeweils die tagesaktuellen Apothekenpreise am Ort der Abgabe.

    Bitte beachten Sie: Preisaktionen, Lieferengpässe oder Rabattvereinbarungen können die Verfügbarkeit und den Endpreis beeinflussen. Die Apotheke informiert Sie transparent über alle anfallenden Kosten, etwaige Generikaoptionen sowie über Ihre Zuzahlung, sofern das Arzneimittel erstattungsfähig ist.

    Wenn Tricef als Generikum (Cefixim in gleicher Wirkstärke) verfügbar ist, kann dies in vielen Fällen kostengünstiger sein. Ihre Ärztin/Ihr Arzt kann im Rahmen der Verordnung passende Präparate berücksichtigen; Apotheken beraten zu Austauschmöglichkeiten gemäß geltender Regelungen. Für Patientinnen und Patienten zählt neben dem Preis vor allem die gesicherte Qualität und die korrekte Anwendung – hierzu erhalten Sie in der Apotheke eine fachkundige Beratung.

    Wo kann ich Tricef in Österreich kaufen?

     Tricef ist in Österreich rezeptpflichtig und wird ausschließlich über öffentliche Apotheken oder behördlich zugelassene EU‑Versandapotheken abgegeben. Mit einem E‑Rezept kann die Einlösung bequem in der gewünschten Apotheke erfolgen. Viele Apotheken bieten auch Botendienste oder Versand an, sofern die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind.

    Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder in ländlichen Regionen sind Telemedizin‑Angebote eine sinnvolle Ergänzung. Nach ärztlicher Abklärung und Diagnose kann ein elektronisches Rezept ausgestellt werden, das Sie dann in der Apotheke einlösen. Die österreichische e‑card und die Telematikinfrastruktur ermöglichen einen reibungslosen und sicheren Ablauf.

    Wenden Sie sich bei Unsicherheiten an Ihre Apotheke vor Ort. Das pharmazeutische Team berät zu Einnahme, Therapie‑Dauer, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen sowie zu Maßnahmen, die den Behandlungserfolg unterstützen (z. B. Trinkmenge, Probiotika, Einnahmezeiten). Dabei steht stets die bestmögliche, sichere und leitliniengerechte Versorgung im Vordergrund.

    Tricef Österreich

    Wie erhalte ich Tricef in Österreich? Der übliche Weg führt über die ärztliche Verschreibung. Nach Untersuchung und eindeutiger Indikationsstellung erstellt Ihre Ärztin/Ihr Arzt ein Rezept (häufig als E‑Rezept). Dieses lösen Sie in einer Apotheke ein – viele Betriebe akzeptieren digitale Übermittlungen und bieten diskrete Beratung. Die Zustellung nach Hause ist je nach Anbieter möglich, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Mobilität.

    Was ist Tricef (Cefixim)?

     Cefixim ist ein halbsynthetisches Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine der dritten Generation. Es wirkt bakterizid, indem es die Zellwandsynthese empfindlicher Bakterien hemmt. Typische Zielkeime umfassen bestimmte gramnegative Erreger (z. B. Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis, Escherichia coli) sowie einzelne grampositive Erreger (z. B. Streptococcus pyogenes). Die genaue Empfindlichkeit variiert regional; Resistenzentwicklungen müssen berücksichtigt werden.

    Tricef ist als orale Filmtablette verfügbar und wird üblicherweise 1–2‑mal täglich eingenommen. Durch die bequeme orale Gabe eignet sich das Präparat insbesondere für ambulante Behandlungen, wenn nach ärztlicher Abwägung keine intravenöse Therapie erforderlich ist. Für Kinder stehen – je nach Hersteller – kindgerechte Formen (z. B. Granulat zur Herstellung einer Suspension) zur Verfügung; in dieser Seite beziehen wir uns jedoch primär auf die Tablettenform.

    Wichtige Einsatzgebiete umfassen Infektionen der oberen und unteren Atemwege, HNO‑Infektionen sowie unkomplizierte Harnwegsinfektionen. Bei sexuell übertragbaren Infektionen wie der Gonorrhö kann Cefixim in ausgewählten Situationen eine Alternative sein, wenn eine Injektionstherapie (z. B. Ceftriaxon) nicht möglich ist und eine Empfindlichkeit vorliegt – immer gemäß aktueller Leitlinien und nach ärztlicher Entscheidung.

    Tricef bei Infektionen der Atemwege und Harnwege

     Bei akuten bakteriellen Infektionen der Atemwege (z. B. Exazerbation einer chronischen Bronchitis) kann Tricef nach ärztlicher Diagnose eingesetzt werden, wenn klinische Zeichen auf eine bakterielle Ursache hinweisen. Für HNO‑Infektionen wie akute Otitis media oder bakterielle Sinusitis wird Cefixim in ausgewählten Fällen verordnet – stets nach Nutzen‑Risiko‑Abwägung und unter Berücksichtigung lokaler Resistenzdaten.

    Unkomplizierte Harnwegsinfektionen (z. B. akute Zystitis) stellen ein weiteres Anwendungsfeld dar. Hier ist besonders wichtig, die Symptome und ggf. Laborbefunde (Urinstatus, Urin‑Kultur) richtig zu interpretieren, um unnötige Antibiotikagaben zu vermeiden. Bei komplizierten Harnwegsinfektionen, Fieber, Flankenschmerzen oder Risikofaktoren (z. B. Schwangerschaft, Immunsuppression, urologische Vorerkrankungen) ist eine umgehende ärztliche Abklärung erforderlich.

    Generell gilt: Antibiotika sollten nicht „auf Vorrat“ verwendet werden. Eine leitliniengerechte Therapie – richtige Auswahl des Wirkstoffs, korrekte Dosis und ausreichende Therapiedauer – ist entscheidend für den Erfolg und für die Vermeidung von Resistenzbildung.

    Stellenwert von Cefixim in der Therapie

    Im Rahmen des Antibiotic Stewardship hat Cefixim einen klar definierten Stellenwert: Es ist eine Option bei bestimmten ambulant erworbenen Infektionen, wenn Erreger‑ und Resistenzlage dies nahelegen und wenn einfachere Alternativen (z. B. Penicilline bei gesicherter Sensibilität) nicht infrage kommen. Bei schweren, rasch progredienten oder atypischen Verläufen ist eine stationäre Abklärung angezeigt – oftmals mit parenteraler Therapie.

    Ihre Ärztin/Ihr Arzt wägt Faktoren wie Alter, Begleiterkrankungen, Allergien (insbesondere gegen Beta‑Laktam‑Antibiotika), Nierenfunktion, Begleitmedikation und den lokalen Erregerspiegel ab. Die rationale Auswahl schützt Sie vor unnötigen Nebenwirkungen und minimiert Resistenzdruck.

    Cefixim und Virusinfektionen

     Antibiotika wie Tricef wirken nicht gegen Viren. Erkältung, Grippe (Influenza), COVID‑19 oder andere virale Atemwegsinfekte sprechen nicht auf Cefixim an. Eine Einnahme ohne bakterielle Indikation bringt keinen Nutzen, kann jedoch Nebenwirkungen verursachen und die Darmflora stören. Bei unklaren Symptomen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll; der gezielte Einsatz von Antibiotika bleibt den bakteriellen Infektionen vorbehalten.

    Hat Cefixim antivirale Eigenschaften?

    Nein. Cefixim hat keine antiviralen Eigenschaften. Es ist ein Beta‑Laktam‑Antibiotikum, das gegen bestimmte Bakterien wirkt, indem es deren Zellwandaufbau hemmt. Bei viralen Erkrankungen kommen andere Therapieansätze zum Einsatz; häufig steht die symptomatische Behandlung im Vordergrund.

    Tricef bei Sinusitis und Otitis media

     Für akute bakterielle Sinusitis und Mittelohrentzündung (Otitis media) kann Tricef in einzelnen Fällen verordnet werden, insbesondere wenn klinische Kriterien (z. B. andauernde starke Beschwerden, Fieber, eitriges Sekret, Komplikationsgefahr) für eine bakterielle Genese sprechen. Die Therapieentscheidung richtet sich nach Leitlinien, Patientinnen‑/Patientenfaktoren, Vortherapien und bekannten Resistenzdaten. Bei Kindern wird die Dosis gewichtsbezogen berechnet; die behandelnde Kinderärztin/der Kinderarzt gibt die genaue Dosierung und Dauer vor.

    Begleitmaßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr, gegebenenfalls abschwellende Nasenpräparate (temporal), Schmerztherapie und Ruhe unterstützen den Heilungsverlauf. Wichtig ist, die verschriebene Antibiotikakur vollständig durchzuführen, um Rückfälle und Resistenzbildung zu vermeiden.

    Tricef bei Gonorrhö

     In einigen Situationen kann Tricef (Cefixim 400 mg als Einzeldosis) bei unkomplizierter Gonorrhö in Betracht gezogen werden – etwa wenn eine Injektionstherapie mit Ceftriaxon nicht möglich ist und ein empfindlicher Erreger nachgewiesen beziehungsweise wahrscheinlich ist. Allerdings haben sich in den letzten Jahren Resistenzmuster verändert; viele Leitlinien in Europa empfehlen primär eine parenterale Therapie (z. B. Ceftriaxon). In Österreich sollte die Behandlung streng leitliniengerecht und ärztlich kontrolliert erfolgen – inklusive Test‑of‑Cure und Partnerbehandlung, um Reinfektionen zu vermeiden.

    Wichtig: Bei Verdacht auf Gonorrhö oder andere STI ist eine ärztliche Diagnostik mit Abstrichen und Labornachweis erforderlich. Selbstmedikation ist nicht empfehlenswert. Zudem sollte auf Kondomnutzung und Partnerinformation geachtet werden.

    Wirkmechanismus

     Cefixim bindet an Penicillinbindende Proteine (PBP) der Bakterien und hemmt die Quervernetzung der Peptidoglykanstruktur in der Zellwand. Dadurch werden Aufbau und Stabilität der bakteriellen Zellwand gestört, was zu einer osmotischen Instabilität und letztlich zum Zelltod führt. Im Vergleich zu Cephalosporinen früherer Generationen weist Cefixim eine verstärkte Aktivität gegenüber vielen gramnegativen Erregern auf; die Aktivität gegenüber grampositiven Keimen ist je nach Spezies unterschiedlich.

    Pharmakokinetisch wird Cefixim nach oraler Gabe resorbiert (Bioverfügbarkeit etwa 40–50 %; Nahrungsaufnahme kann die Resorption moderat beeinflussen). Die Proteinbindung liegt bei ca. 65 %. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt typischerweise 3–4 Stunden; die Ausscheidung erfolgt überwiegend renal, zu einem kleineren Teil biliär. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung ist eine Dosisanpassung erforderlich.

    Sicherheit

    Cephalosporine gelten insgesamt als gut verträglich. Häufige Nebenwirkungen betreffen den Gastrointestinaltrakt (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall). Wie bei allen Antibiotika kann es selten zu einer antibiotikaassoziierten Kolitis (Clostridioides difficile) kommen. Allergische Reaktionen sind möglich, insbesondere bei bestehender Beta‑Laktam‑Allergie. Sehr selten treten schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens‑Johnson‑Syndrom) auf – bei entsprechenden Symptomen ist umgehend ärztliche Hilfe erforderlich.

    In Laboruntersuchungen können vorübergehend erhöhte Leberwerte, eine positive Coombs‑Reaktion oder Veränderungen des Blutbilds beobachtet werden. Wechselwirkungen sind unter anderem mit Antikoagulanzien (z. B. Warfarin; INR‑Anstieg möglich) und Probenecid (erhöht Cefixim‑Spiegel) bekannt. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich ärztlich/apothekerlich beraten.

    Dosierung für Erwachsene und Kinder

     Erwachsene erhalten häufig 400 mg einmal täglich oder 200 mg zweimal täglich – je nach Indikation und ärztlicher Vorgabe. Die Therapiedauer richtet sich nach Infektionsart und klinischem Ansprechen (typischerweise 5–10 Tage; bei bestimmten Indikationen abweichend). Kinder dosiert man in der Regel mit insgesamt 8 mg Cefixim pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, aufgeteilt auf eine oder zwei Gaben. Für pädiatrische Dosierungen sind kindgerechte Darreichungsformen vorzuziehen.

    Bei eingeschränkter Nierenfunktion (z. B. eGFR < 20 ml/min) kann eine Dosisreduktion erforderlich sein. Ihre Ärztin/Ihr Arzt legt die passende Dosis fest. Nehmen Sie Tricef möglichst zur gleichen Tageszeit ein. Die Einnahme kann mit oder ohne Mahlzeit erfolgen; bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer leichten Mahlzeit oft bekömmlicher.

    Dosierungsbeispiele nach Indikation

     Die folgenden Dosierschemata dienen lediglich der Orientierung und ersetzen nicht die ärztliche Anweisung:

    • Akute bakterielle Sinusitis/Otitis media: häufig 400 mg/Tag (einmal täglich oder aufgeteilt), für 7–10 Tage.
    • Akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis: 400 mg/Tag für 5–10 Tage.
    • Unkomplizierte Harnwegsinfektionen: 400 mg/Tag für 5–7 Tage, je nach Erregersensitivität und klinischem Verlauf.

    Harnwegsinfektionen (unkompliziert)

    Bei akuter unkomplizierter Zystitis kann Tricef eine Therapieoption sein, falls Erregersensibilität und Leitlinien dies unterstützen. Begleitend sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiges Wasserlassen sinnvoll. Treten Fieber, Flankenschmerzen, Übelkeit/Erbrechen oder allgemeines Krankheitsgefühl auf, kann eine Nierenbeteiligung (Pyelonephritis) vorliegen – in diesem Fall ist umgehend eine ärztliche Abklärung notwendig, da häufig eine andere Antibiotikawahl oder parenterale Therapie indiziert ist.

    Atemwegsinfektionen (Bronchitis, Sinusitis)

    Eine akute Bronchitis ist meist viral; Antibiotika sind dann nicht erforderlich. Bei bakteriellen Verläufen oder bei Exazerbationen der chronischen Bronchitis kann Tricef eingesetzt werden. Bei Sinusitis ist die Antibiotikatherapie vor allem dann angezeigt, wenn Symptome länger als 10 Tage anhalten, hohes Fieber besteht, ein „Doppelinfekt“ vorliegt oder Komplikationszeichen auftreten. Ihre Ärztin/Ihr Arzt entscheidet über eine antibiotische Therapie, Dosierung und Dauer.

    Anwendungshinweise

     Nehmen Sie Tricef genau nach ärztlicher Verordnung ein. Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser. Teilen oder zerkleinern Sie die Tablette nur, wenn dies ausdrücklich vorgesehen ist. Setzen Sie das Antibiotikum nicht vorzeitig ab, auch wenn die Symptome nachlassen. Eine unvollständige Therapie kann zu Rückfällen und Resistenzbildung führen.

    Vergessene Dosis: Holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist bald Zeit für die nächste Dosis. In diesem Fall lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein.

    Bewahren Sie Tricef in der Originalverpackung, trocken und vor Hitze geschützt auf. Lagern Sie das Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern.

    Schwangerschaft und Stillzeit

    Cephalosporine wie Cefixim werden in der Schwangerschaft und Stillzeit häufig als geeignet betrachtet, sofern eine klare Indikation besteht. Dennoch gilt: Die Anwendung darf nur nach ärztlicher Abwägung erfolgen. Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt über eine bestehende oder geplante Schwangerschaft und über das Stillen. Bei Auftreten ungewöhnlicher Symptome suchen Sie bitte ärztlichen Rat.

    Apotheker‑Tipps zu Tricef

     • Achten Sie auf regelmäßige Einnahmezeiten, um konstante Wirkspiegel zu erreichen. • Bei Magen‑Darm‑Unverträglichkeiten kann die Einnahme zu einer leichten Mahlzeit sinnvoll sein. • Probiotika können helfen, die Darmflora zu stabilisieren; halten Sie einen zeitlichen Abstand von wenigen Stunden zur Antibiotikaeinnahme ein. • Trinken Sie ausreichend (sofern medizinisch nichts dagegen spricht). • Halten Sie Rücksprache, wenn Sie parallel weitere Medikamente einnehmen – insbesondere Blutverdünner oder Probenecid.

    Wenn binnen 48–72 Stunden keine Besserung eintritt oder sich Beschwerden verschlimmern, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt. Auch bei ausgeprägten Nebenwirkungen ist eine ärztliche Rückmeldung wichtig.

    Wichtige Sicherheitshinweise

     Nehmen Sie Tricef nicht ein, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Cefixim, andere Cephalosporine oder schwerwiegende Reaktionen auf Penicilline/Beta‑Laktam‑Antibiotika bestehen. Informieren Sie Ärztin/Arzt und Apotheke über alle Allergien.

    Vorsicht bei schwerer Nierenfunktionsstörung: Hier kann eine Dosisanpassung notwendig sein. Bei vorausgegangener C.-difficile‑Infektion, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder ausgeprägter Durchfallneigung ist eine besonders sorgfältige Nutzen‑Risiko‑Abwägung erforderlich.

    Setzen Sie Tricef ab und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn Anzeichen schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten (z. B. Hautausschlag mit Blasenbildung, Schleimhautbeteiligung, Atemnot, Schwellungen im Gesicht/Hals, Kreislaufprobleme).

    Mögliche Nebenwirkungen

     Wie alle Arzneimittel kann auch Tricef Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jeder Person auftreten müssen. Häufig berichtet werden Magen‑Darm‑Beschwerden (Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall), Kopfschmerzen oder unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit. Gelegentlich kann es zu Hautausschlägen, Juckreiz oder Candida‑Infektionen kommen. Selten treten Leberwertveränderungen, Blutbildveränderungen oder eine positive Coombs‑Reaktion auf. Sehr selten sind schwere Hautreaktionen (z. B. SJS/TEN) beschrieben.

    Antibiotikaassoziierte Kolitis (C. difficile) äußert sich meist in heftigen, anhaltenden Durchfällen mit Bauchkrämpfen und ggf. Fieber. Suchen Sie in diesem Fall unverzüglich ärztliche Hilfe und nehmen Sie keine eigenmächtigen Antidiarrhoika ein.

    Symptome nach Indikation (Beispielübersicht)

    Bei Patientinnen und Patienten, die Tricef für eine Atemwegs‑ oder HNO‑Infektion einnehmen, können u. a. folgende unerwünschte Wirkungen auftreten:

    • Magen‑Darm‑Beschwerden: Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall
    • Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit
    • Hautausschlag, Juckreiz, selten Nesselsucht
    • Erhöhte Leberwerte (meist vorübergehend)
    • Veränderungen im Blutbild (selten; z. B. Eosinophilie)
    • Seltene Überempfindlichkeitsreaktionen

    Bei Harnwegsinfektionen sind ähnliche Nebenwirkungen möglich; zusätzlich beachten:

    • eventuelle vaginale oder orale Candidosen
    • selten veränderte Urinwerte (Laborbefunde)
    • unklare Oberbauchbeschwerden – ärztlich abklären lassen
    • anhaltender Durchfall: Verdacht auf C. difficile klären
    • selten niedriger Blutdruck bei starken GI‑Verlusten
    • allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber bei Superinfektionen

    Bei STI‑Therapien (z. B. ausgewählte Gonorrhö‑Fälle) gilt:

    • typische GI‑Nebenwirkungen
    • Hautausschläge oder Juckreiz (Überempfindlichkeit)
    • Kopfschmerzen, Schwindel
    • seltene schwerwiegende Reaktionen – sofortige Abklärung

    Nebenwirkungen melden

     Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) melden. Durch Ihre Meldung tragen Sie dazu bei, mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung zu stellen.

    Wechselwirkungen von Cefixim mit anderen Arzneimitteln

     Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt und Ihre Apotheke über alle Medikamente, die Sie einnehmen – inklusive rezeptfreier Präparate, pflanzlicher Mittel und Nahrungsergänzungen. Relevante Wechselwirkungen für Cefixim umfassen u. a.:

    • Antikoagulanzien (z. B. Warfarin): mögliche Erhöhung des INR – engmaschige Kontrolle kann erforderlich sein.
    • Probenecid: kann zu erhöhten Cefixim‑Spiegeln führen (verlängerte Halbwertszeit).
    • Lebendimpfstoffe (z. B. Typhus oral): verminderte Wirksamkeit möglich – zeitlicher Abstand empfohlen.
    • Starke GI‑Nebenwirkungen: können die Resorption anderer Arzneien beeinträchtigen (u. a. orale Kontrazeptiva) – zusätzliche Schutzmaßnahmen erwägen.
    • Labortests: mögliche Beeinflussung (z. B. Coombs‑Test positive Reaktion, Glukosenachweis im Urin) – das Labor informieren.

    Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Die individuelle Nutzen‑Risiko‑Abwägung und ggf. Dosisanpassungen obliegen Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Holen Sie im Zweifel fachlichen Rat ein.

    Empfehlungen unserer Fachleute

     Antibiotika wie Tricef sollten gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Lassen Sie vor Therapiebeginn eine ärztliche Abklärung durchführen, um bakterielle von viralen Ursachen zu unterscheiden. Halten Sie sich strikt an die verordnete Dosis und Dauer, auch wenn die Beschwerden nachlassen. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf und notieren Sie eventuelle Nebenwirkungen. Ihre Apotheke begleitet Sie bei der sicheren Anwendung, prüft Wechselwirkungen und gibt praktische Tipps, um die Therapie gut zu vertragen.

    Bereit für eine sichere Behandlung? Tricef mit Rezept beziehen

    Vermeiden Sie unnötige Wartezeiten: Mit E‑Rezept können Sie Tricef komfortabel über Ihre österreichische Apotheke beziehen – mit fachkundiger Beratung, diskreter Abwicklung und hoher Arzneimittelsicherheit. So stellen Sie sicher, dass Sie das passende Präparat in der richtigen Dosierung erhalten.

    • Rezeptpflichtig – ärztliche Verordnung notwendig, E‑Rezept akzeptiert
    • Schnelle, sichere Abgabe über Apotheken in Österreich (auf Wunsch mit Zustellung)
    • Qualitätsgeprüfte Medikamente aus verlässlichen Quellen
    • Transparente Preise und Beratung zu Erstattung/Zuzahlung
    • Kompetente Betreuung durch Ärztinnen/Ärzte und Apothekerinnen/Apotheker

    Schließen Sie Ihre Behandlung nicht zu früh ab und wenden Sie sich bei Fragen an Fachpersonal. So bleiben Sie auf der sicheren Seite und fördern einen nachhaltigen Antibiotikaeinsatz.

    Tricef jetzt bestellen

    Kontakt

    Adresse: Seeuferstrasse, Innsbruck, 7369, Austria

    Telefon: +43 9 622 9020

    Öffnungszeiten: 24/7 Online‑Service